lang="de"> winterreifen.de - Winterreifen, Winterkompletträder mit Stahlfelgen und Alufelgen für jedes Auto

winterreifen.de

Ihr Infoportal für Winterreifen und Winterräder

Winterreifen.de - Reifensuche

Reinf/XL   Runflat   Min-Bestand  

Wenn man gemeinhin von der „Winterreifen-Pflicht“ spricht, denkt man zu allererst an eine geeignete Bereifung wĂ€hrend der Wintermonate. Sommerreifen gehören im Winter auf kein fahrendes Auto. Das ist klar. Die Geschichte mit der „geeigneten Bereifung“ hat aber auch eine andere Seite: Winterreifen und WinterrĂ€der gehören im Sommer eben auch auf kein Auto. Und das nicht nur wegen einer deutlich stĂ€rkeren Abnutzung der Winterpneus im Sommer, sondern auch aus handfesten GrĂŒnden der eigenen und der Straßenverkehrs-Sicherheit. Das will jetzt zumindest Continental herausgefunden haben.
 
Der deutsche Hersteller von Markenreifen hat in eigenen Tests den Bremsweg eines 100 km/h schnellen Fahrzeugs mit Winterreifen und mit Sommerreifen ermittelt (bei einer Außentemperatur von 20 Grad). Das Ergebnis: Das Auto mit Sommerreifen kam nach 37,5 m zum Stehen, der PKW mit Winterreifen erst nach ca. 50 m. Das sind 12,5 m mehr!
 

Angesichts dieses signifikanten Unterschieds sei darauf verwiesen, dass der umgangssprachlich als „Winterreifenpflicht“ bekannte Paragraph 2 Abs.3a der StVO zwar „nur“ eine geeignete Bereifung bei winterlichen StraßenverhĂ€ltnissen verbindlich vorschreibt – Autofahrer sollten aber natĂŒrlich im Sinne von „stĂ€ndiger Vorsicht und gegenseitiger RĂŒcksicht“ (§1 Abs.1 StVO) auch im FrĂŒhjahr und Sommer auf eine geeignete Bereifung achten.
 
Deshalb gilt: Herunter mit den Winterschlappen, wenn es draußen grĂŒnt und blĂŒht.





Es wurde viel und lange ĂŒber sie gesprochen und geschrieben, jetzt ist sie da: Die (konkrete) Winterreifenpflicht. Damit wird erstmals in der StVO vom deutschen Gesetzgeber eine Winterbereifung verbindlich vorgeschrieben, wenn konkret „Glatteis, SchneeglĂ€tte, Schneematsch, Eis- oder ReifglĂ€tte“ das Straßenbild beherrschen. Die neue Regelung tritt in den kommenden Tagen in Kraft.
 
Die Winterreifenpflicht definiert in diesem Zusammenhang auch, was ein Winterreifen ist. Als umgangssprachlicher Winterreifen gelten danach alle M+S-Reifen („Matsch- und Schnee-Reifen“) bzw. Reifen mit einem „Schneeflocken“-Piktogramm. Darunter fallen auch entsprechend gekennzeichnete Ganzjahresreifen. Wer bei winterlichen Straßenbedingungen nicht mit diesen Reifen unterwegs ist, der muss kĂŒnftig mit verdoppelten Bußgeldern rechnen. FĂŒr das Fahren mit Sommerreifen werden dann 40 EUR fĂ€llig. FĂŒr die Behinderung des Straßenverkehrs aufgrund falscher Bereifung mĂŒssen 80 EUR berappt werden. Ein Punkt in der Flensburger VerkehrssĂŒnderdatei kommt hinzu.
 
Was die Winterreifenpflicht nicht festlegt, ist ein allgemeiner Geltungszeitraum (z.B. Oktober bis Ostern). Bei entsprechender Witterung ist es also erlaubt, auch im Dezember mit Sommerreifen zu fahren. Genauso kann es sein, dass Ende April noch einmal WinterrĂ€der aufgezogen werden mĂŒssen.
 
Übrigens, nicht nur in Deutschland ist das Thema „Winterreifenpflicht“ aktuell. Auch auf EU-Ebene wird an einer verbindlichen Regelung und Kennzeichnung von Reifen gearbeitet. Gut möglich, dass die „deutsche“ Wintereifenpflicht in nicht allzu ferner Zukunft modifiziert wird.





In Deutschland gibt es keine allgemeine Winterreifenpflicht. Doch §2 Abs.3a StVO mit dem Wortlaut „Bei Kraftfahrzeugen ist die AusrĂŒstung an die WetterverhĂ€ltnisse anzupassen.“ wurde bisher von der Rechtsprechung dahingehend ausgelegt, dass auf schnee- oder eisglatter Fahrbahn nur mit Winterreifen bzw. WinterrĂ€dern gefahren werden darf. Bis jetzt.

Die seit vier Jahren in der Straßenverkehrsordnung (StVO) enthaltene eingeschrĂ€nkte Winterreifenpflicht ist nach Auffassung des Oberlandesgerichtes Oldenburg verfassungswidrig. Die StVO-Klausel, die eine an die WetterverhĂ€ltnisse angepasste Kfz-AusrĂŒstung und „insbesondere eine geeignete Winterbereifung“ verlangt, sei unklar formuliert und verstoße gegen das Bestimmheitsgebot des Grundgesetzes, stellte das Oberlandesgericht in einem in Oldenburg veröffentlichen Beschluss fest. Aus der Straßenverkehrsordnung ergebe sich nicht, was eine „geeignete Winterbereifung“ sei.

Widerspruch gegen einen Bußgeldbescheid hatte ein mit Sommerreifen auf eisglatter Fahrbahn verunfallter Autofahrer. Ein Urteil auf Grundlage des Paragrafen kam nach Auffassung des Gerichts nicht in Frage. Spannend wird daher sein, wie die Rechtsprechung der folgenden Instanzen das Urteil aufnehmen wird und ob ggf. eine Konkretisierung des Paragrafen notwendig wird. Auch wenn jetzt die ersten Reaktionen ins Kraut schießen, es bleibt spannend.





Neuschnee in den Mittelgebirgen. Nachtfrost vieler Orten. So ganz gibt sich der Winter noch nicht geschlagen. Das Problem: Viele Autofahrer sind schon mit Sommerreifen unterwegs. Also, was tun? ZurĂŒck auf Winterreifen wechseln oder Sommerreifen auf den Felgen lassen?
 
Eine einfache Antwort kann dazu nicht gegeben werden. Fakt ist: Winterreifen sind bei Frost und nasskalter Witterung die sichere Alternative. Doch tagsĂŒber, bei Temperaturen von 10 Grad und mehr, sind die Sommerreifen im Vorteil. Letztlich steht in der Straßenverkehrsordnung (StVO §2 Abs. 3a): „Bei Kraftfahrzeugen ist die AusrĂŒstung an die WetterverhĂ€ltnisse anzupassen. Hierzu gehören insbesondere eine geeignete Bereifung und Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage.“

Wer also auf „Nummer sicher“ gehen möchte und in höher gelegenen Regionen unterwegs ist, sollte notfalls noch einmal die Winterreifen bzw. WinterrĂ€der aus dem Lager holen. Generell gilt aber: Wer vorausschauend fĂ€hrt, kann vielen Gefahren schon im Vorfeld begegnen.

FĂŒr SparfĂŒchse noch ein Tipp zum Abschluss: Mit einem guten Ganzjahresreifen haben zu jeder Saison eine solide Bereifung, die gerade in der Zwischensaison einen prima Kompromiss darstellt. Eine Auswahl an gĂŒnstigen und qualitativ hochwertigen Ganzjahresreifen finden Sie unter www.reifen-schreiber.de.





Die meisten Autofahrer, so das Ergebnis zahlreicher Befragungen, rĂ€umen der Sicherheit einen sehr hohen Stellenwert, gar absolute PrioritĂ€t ein. Angesichts der Tatsache, dass auf winterlichen Straßen das Unfallrisiko um das Sechsfache steigt, wĂ€re der frĂŒhzeitige Wechsel auf Winterreifen die logische Konsequenz. Die RealitĂ€t sieht leider anders aus – obwohl die „situative“ Winterreifenpflicht mit der Verpflichtung zur „geeigneten Bereifung“ ab diesem Winter in der StVO festgehalten ist.

Zwar montieren viele Verbraucher ihre Winterreifen an einem festen Datum, doch ein guter Teil von ihnen wartet definitiv auf den ersten Wintereinbruch mit Schnee und Eis. Dann aber sind die HĂ€ndler und WerkstĂ€tten zwangslĂ€ufig ĂŒberlastet, Hektik macht sich breit, lange Wartezeiten sind unvermeidbar. Manche WinterreifengrĂ¶ĂŸe ist möglicherweise nicht sofort lieferbar, weil der Bedarf groß und die LagerkapazitĂ€t begrenzt ist.

„Kauf und Montage von Winterreifen“, so die Fachleute von Continental, „ist möglichst frĂŒhzeitig empfehlenswert. Wenn die Temperaturen sinken, sprechen technische GrĂŒnde fĂŒr den Wechsel, die Auswahl beim HĂ€ndler ist noch ĂŒppig und kurzfristige Werkstatt-Termine sind kein Problem.“ TatsĂ€chlich beginnt das Risiko einer reduzierten Fahrsicherheit mit Sommerreifen bereits bei Plustemperaturen und dann, wenn abgefallenes Laub und NĂ€sse die Straßen zu Rutschbahnen machen können.“

Die Gummimischung von Sommerreifen, ausgelegt fĂŒr wĂ€rmere Außen- und Fahrbahntemperaturen, beginnt bereits ĂŒber dem Gefrierpunkt zu verhĂ€rten. Dadurch geht die notwendige FlexibilitĂ€t verloren, um beim Bremsen, Anfahren und in Kurven genĂŒgend Grip aufzubauen. Die Folgen: Bremswege verlĂ€ngern sich, die Kurvenhaftung nimmt ab. Durch die höhere KĂ€lteflexibilitĂ€t ihres Laufstreifens können sich Winterreifen bei niedrigen Temperaturen mit dem Untergrund wirksam verzahnen, auch auf schneefreier Straße. Die Fahrsicherheit ist im Vergleich zum Sommerreifen schon unter diesen Bedingungen deutlich höher.

Mit Sommerreifen haben Autofahrer bei Eis- und SchneeglÀtte keine Chance.

Wenn der erste Wintereinbruch kommt und Schnee auf der Straße liegt, wird die Fahrsicherheit mit Sommerreifen dramatisch reduziert – nun gilt auch die Pflicht, Winterreifen montiert zu haben oder das Auto stehen zu lassen. Das Anfahren gelingt mit Sommerreifen zumindest an Steigungen ĂŒberhaupt nicht mehr, das Fahrzeug bricht in Kurven sehr frĂŒh aus, auch schon bei niedrigen Geschwindigkeiten. Die Bremswege werden gefĂ€hrlich lang. Wer unter solchen Bedingungen noch mit Sommerreifen unterwegs ist, muss mit 20 Euro Bußgeld rechnen, wer den Verkehr behindert, weil sein Wagen noch sommerbereift ist, zahlt 40 Euro und bekommt einen Punkt in der Flensburger VerkehrssĂŒnderkartei. Doch auch abgefahrene Winterreifen sind nicht optimal: Unter vier Millimetern Restprofiltiefe können sie vor allem auf Schnee und Eis nicht mehr viel Grip aufbauen.

Selbst neuere und mit modernen aktiven Sicherheitssystemen ausgestatte Fahrzeuge können auf Winterreifen nicht verzichten. „Elektronische Systeme wie ABS, ASR und ESP sind auf einen Reifen angewiesen, der die KrĂ€fte optimal auf die Fahrbahn ĂŒbertrĂ€gt“, so Continental-Reifenexperte Dr. Burkhard Wies. „Deshalb sind Winterreifen im Interesse der Fahrsicherheit unverzichtbar, unabhĂ€ngig vom Fahrstil oder vom Fahrzeugkonzept.“

Quelle: winterreifen-news





Ihr Infoportal für Winterreifen und Winterräder bietet Ihnen billige und günstige Winterreifen, Kompletträder und Sonderangebote
© 2014 by winterreifen.de