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Es wurde viel und lange ĂŒber sie gesprochen und geschrieben, jetzt ist sie da: Die (konkrete) Winterreifenpflicht. Damit wird erstmals in der StVO vom deutschen Gesetzgeber eine Winterbereifung verbindlich vorgeschrieben, wenn konkret „Glatteis, SchneeglĂ€tte, Schneematsch, Eis- oder ReifglĂ€tte“ das Straßenbild beherrschen. Die neue Regelung tritt in den kommenden Tagen in Kraft.
 
Die Winterreifenpflicht definiert in diesem Zusammenhang auch, was ein Winterreifen ist. Als umgangssprachlicher Winterreifen gelten danach alle M+S-Reifen („Matsch- und Schnee-Reifen“) bzw. Reifen mit einem „Schneeflocken“-Piktogramm. Darunter fallen auch entsprechend gekennzeichnete Ganzjahresreifen. Wer bei winterlichen Straßenbedingungen nicht mit diesen Reifen unterwegs ist, der muss kĂŒnftig mit verdoppelten Bußgeldern rechnen. FĂŒr das Fahren mit Sommerreifen werden dann 40 EUR fĂ€llig. FĂŒr die Behinderung des Straßenverkehrs aufgrund falscher Bereifung mĂŒssen 80 EUR berappt werden. Ein Punkt in der Flensburger VerkehrssĂŒnderdatei kommt hinzu.
 
Was die Winterreifenpflicht nicht festlegt, ist ein allgemeiner Geltungszeitraum (z.B. Oktober bis Ostern). Bei entsprechender Witterung ist es also erlaubt, auch im Dezember mit Sommerreifen zu fahren. Genauso kann es sein, dass Ende April noch einmal WinterrĂ€der aufgezogen werden mĂŒssen.
 
Übrigens, nicht nur in Deutschland ist das Thema „Winterreifenpflicht“ aktuell. Auch auf EU-Ebene wird an einer verbindlichen Regelung und Kennzeichnung von Reifen gearbeitet. Gut möglich, dass die „deutsche“ Wintereifenpflicht in nicht allzu ferner Zukunft modifiziert wird.





Meterologisch gesehen hat der Winter noch gar nicht begonnen, da wird schon vielerorts die Fahrt zur Arbeit zur Rutschpartie. Schnee, Graupel und Frost haben auf den deutschen Straßen ein Stelldichein gegeben und zu ersten Chaos-Situationen gefĂŒhrt – vor allem, weil es immer wieder Autofahrer gibt, die sich vom Winter-Intermezzo mit Sommerreifen „ĂŒberraschen“ lassen. Ein Zustand, den der Gesetzgeber schon heute bestraft und kĂŒnftig gesetzlich verhindern will. Die konkrete Winterreifenpflicht scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Bundesverkehrsminister Ramsauer hat dafĂŒr nicht nur seinen Willen bekundet, sondern mittlerweile auch die notwendigen Schritte eingeleitet.
 
Doch auch wenn die Pflicht heute noch nicht gilt – wer sich bei den aktuell herrschenden Straßenbedingungen mit Sommerschlappen erwischen lĂ€sst, zahlt ein Bußgeld. So muß der falschbereifte Autofahrer 20 EUR Strafe berappen. Mit Inkrafttreten der Winterreifenpflicht verdoppelt sich das Bußgeld auf 40 EUR (bei einhergehender Verkehrsbehinderung 80 EUR + 1 Punkt in Flensburg).
 
Bleibt eine letztlich logische Schlussfolgerung: Wenn die Winterreifenpflicht ohnehin in KĂŒrze kommt und sich damit die Bußgelder verdoppeln, warum dann eigentlich warten. Aus sicherheitstechnischer Sicht gehören bei Temperaturen unter 7 Grad Celsius ohnehin Winterreifen bzw. WinterrĂ€der ans Auto. Wer das nicht berĂŒcksichtigt, fĂŒr den wird es ohnehin teuer. Egal, ob vorher erwischt oder nicht.
 
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Da das Fahren mit Winterreifen in der StVO nicht ausdrĂŒcklich zur Pflicht gemacht wird, tut sich mancher mit der Entscheidung schwer, ob er seine Reifen umrĂŒsten soll oder nicht.
Tatsache aber ist, dass die Formulierungen in der Straßenverkehrsordnungdennoch wenig Spielraum bei der Entscheidung lassen. So  ist findet sich darin folgender Wortlaut:  „Die AusrĂŒstung (ist) an die WetterverhĂ€ltnisse anzupassen“. Weiterhin wird eine „geeignete Bereifung“ gefordert.
Wer nun aber meint, dass gute Sommerreifen ebendiesen Zweck erfĂŒllen, irrt sich. Im Falle fehlender Winterreifen, bei Matsch und Schnee sind 20 Euro Bußgeld fĂ€llig. Eine Behinderung und GefĂ€hrdung anderer Verkehrsteilnehmer durch fehlende Winterreifen kostet dann schnell 40 Euro und einen Punkt. Im Falle eines (auch unverschuldeten) Unfalles sollte man dann mindestens mit der Zuweisung einer Teilschuld der Versicherung rechnen. 

Alles in Allem profitiert man nicht wirklich, wenn man ausgerechnet bei den Winterreifen spart.





Damit Sie und Ihre Reifen optimal in den Winter starten können, haben wir die sechs wichtigsten Empfehlungen zum Thema Reifen fĂŒr Sie zusammengestellt:

1.
Achten Sie bei der Reifenauswahl auf das Schneeflocken-Symbol. Dieses weist auf ein gewisses Maß an Wintertauglichkeit hin. Das bekannte M+S-Symbol (englisch „mud and snow“, deutsch „Matsch und Schnee“) ist allein kein Garant dafĂŒr, dass der Reifen ein echter Winterspezialist ist.

2.
Verwenden Sie Winterreifen, deren Profiltiefe unter vier Millimetern liegt, nicht mehr bei winterlichen StraßenverhĂ€ltnissen. Ihnen fehlen die richtige StĂ€rke und der entscheidende Grip fĂŒr eine sichere Fahrt auf Schneefahrbahnen.

3.
Mischen Sie auf keinen Fall Sommer- mit Winterreifen! Die winterliche Verkehrssicherheit eines Fahrzeugs hĂ€ngt immer von den „schwĂ€chsten“ Reifen ab. Sommerreifen können den positiven Effekt der Winterreifen zunichte machen.

4.
Steigen Sie frĂŒhzeitig auf Winterbereifung um. Zum einen sind die Wartezeiten bei HĂ€ndlern und WerkstĂ€tten bei Wintereinbruch sehr lang. Zum anderen ist die Reifenauswahl zu Saisonbeginn am grĂ¶ĂŸten. Am sinnvollsten ist der Wechsel zwischen Mitte Oktober und Mitte November. Die Reifen sollten mindestens bis zum Wochenende nach Ostern montiert bleiben, da besonders im SĂŒden Deutschlands bis nach Ostern noch mit SchneefĂ€llen zu rechnen ist.

5.
PrĂŒfen Sie Reifen vor dem Kauf genau auf die Verwendbarkeit am eigenen Fahrzeug. Die Montage falscher Pneus kann im schlimmsten Fall zu einem Verkehrsunfall fĂŒhren. Doch auch ohne eine solche Situation können falsche Reifen zu einem Bußgeld, Punkten in Flensburg und dem Verlust des Versicherungsschutzes fĂŒhren. Welche Reifen zu Ihrem Auto passen, erfahren Sie durch Vergleich der Radaufschrift mit den Vorgaben in den Fahrzeugpapieren. Weitere Reifen-Fahrzeug-Kombinationen erfahren Sie beim Ihrem VertragshĂ€ndler.

6.
Kaufen Sie gebrauchte Winterreifen nur, wenn Sie deren Zustand und die bisherige Behandlung beurteilen können.

All dies bedeutet keine absolute Sicherheit. ZusĂ€tzlich zur wintertauglichen AusrĂŒstung ist es das Wichtigste, die Fahrweise an die WitterungsverhĂ€ltnisse anzupassen. Die Verantwortung und die richtige SelbsteinschĂ€tzung des Fahrers sind stets gefordert.





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